Tanzschule – kreativ, sportlich & unterhaltsam

10 Oktober 2018
 Kategorien: , Blog


Tanzen schult Beweglichkeit, Konzentration, Koordinationsvermögen und Orientierungssinn. Zusätzlich regt die kreative, sportliche Betätigung nachweisbar die Neubildung neuronaler Vernetzungen an, wodurch die Anfälligkeit für Demenz reduziert wird. Außerdem lindert das Tanzen seelische Beschwerden und aktiviert die Ausschüttung körpereigener Glückshormone. Regelmäßige Tanzübungen dienen daher als Medizin für Körper und Psyche. Patienten, die unter Parkinson oder multipler Sklerose leiden, können durch das Ausüben von Gesellschaftstänzen zielführend ihre individuellen motorischen Fähigkeiten verbessern. Studien der  Washington University School of Medicine belegen den positiven Effekt der Tanzeinheiten. Die Kranken reagierten auf die regelmäßigen Übungen mit positiven Entwicklungen bei den Bewegungsabläufen und beim Gleichgewichtssinn. 

Das facettenreiche Angebot einer Tanzschule ist deshalb für alle Personen geeignet. Weder psychische noch körperliche Erkrankungen sind Ausschlusskriterien für Tanzübungen. Eine Tanzschule hält für jeden das richtige Angebot bereit. So finden sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene bei den Einrichtungen Kurse, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse für ein praxisnahes Tanzerlebnis zugeschnitten sind. Eine Tanzschule bietet Kurse für Tanz- Paare, Tanz- Singles, Jugendliche, Kinder oder spezielle Wünsche an. Ergänzend umfasst das Leistungsspektrum der Einrichtungen Hochzeits- Crashkurse, die die wichtigsten Grundlagen klassischer Gesellschaftstänze vermitteln. Kurse, die Fitness und Tanz miteinander verschmelzen lassen, eröffnen eine innovative und spaßbetonte Tanzerfahrung. Hier werden Gesellschaftstänze ohne Partner getanzt. Primäre Zielgruppe der Kurse sind ältere Menschen.   

Tanzen entfaltet eine therapeutische Wirkung. Laut Tanztherapeuten kurbelt das Training effizient die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Voraussetzung hierfür ist die Aktivierung bzw. Entzündung des sogenannten „ künstlerischen Funkens". Prinzipiell besitzt jeder Mensch ungeahnte künstlerische Ressourcen, die über den Körper angeregt werden können. Das Training schärft die Einzelwahrnehmung und blendet den Alltag aus, wodurch die alltägliche Hektik in den Hintergrund gedrängt wird. Menschen mit depressiven Tendenzen lernen durch höfische Tänze eine gestreckte und selbstbewusste Körperhaltung einzunehmen. Zusätzlich üben sie den Blick wieder in die Augen anderer Personen zu richten, anstatt auf den Boden.   

Kinder erwerben über das Tanztraining Selbstbewusstsein. Die bewussten Erfolge durch objektiv erkennbare Lernfortschritte stärken das Selbstwertgefühl. Zusätzlich fördert der kreativbetonte Unterricht die Ausbildung empathischer Fähigkeiten. Neben klassischen Angeboten wie Ballett, greifen die Häuser moderne Strömungen auf und binden diese in ihre kindgerechten Angebote ein. So lehren die Trainer etwa Street- Dance und Breakdance. Über die vielseitigen Vorschläge zur tänzerischen Betätigung fördern Eltern aktiv die Persönlichkeitsentwicklung ihres Nachwuchses. Geringverdiener können Bildungsgutscheine für die Kosten der Kurse einsetzen. Tanzangebote schließen deshalb niemanden aus.  Zahlreiche Tanzschulen veranstalten regelmäßige „Tanz-Bistros", die kostenlos besucht werden können. In ungezwungener Atmosphäre kann jeder mittanzen und sich von dem hauseigenen Gastronomieangebot verwöhnen lassen. Eine Tanzschule ist grundsätzlich eine Stätte, die Menschen mit der Leidenschaft zum Tanzen zusammenführt. In entspannter Kulisse treffen Hobby-Tänzer mit ähnlichen Interessen aufeinander, die sich spielerisch über die Tanzaktivität kennenlernen können. Deshalb sind Tanzschulen auch ideal für die Partnersuche.


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